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Hochwasser Dill-Kliniken Dillenburg am 19.09.2006

Spätabends wurden wir über Meldeempfänger alarmiert. Sintflutartige Regefälle in den letzten 5-6 Stunden hatten überall Bäche und Flüsse ansteigen lassen. Über Funk bekamen wir Order, uns in Dillenburg am Feuerwehrhaus einzufinden. Von dort kam der Einsatzbefehl für uns: Krankenhaus Dillenburg. Als wir dort ankamen, sahen wir die Bescherung: Aus der Kanalisation im Lichthof stieg das Wasser hinter Glasscheiben wie in einem Aquarium und strömte dann durch die Klinik. Während ein Teil von uns die Tragkraftspritze in Stellung brachte, halfen die anderen Kameraden bei der Evakuierung der Intensivstation. Hier wurden alle Patienten verlegt und die Station stromlos geschaltet. Die Wassermassen konnten erst gebändigt werden, als das THW ihren Herkules - eine Großpumpe mit einer Leistung von 5.000 L / Min einsetzte. Für den Betrieb dieser Pumpe musste unser SW-1000 am Morgen noch einmal entleert werden, um 2 B-Leitungen zu legen. Der Einsatz endetet für uns um 9:00 Uhr im Feuerwehrhaus. Erwähnenswert ist noch der in dieser Nacht notwendig gewordene Test, wie viele aneinander gekuppelte A-Saugschläuche der Mobilbagger des THW heben kann. An diesem Test waren auch Kameraden der Dillenburger Feuerwehr maßgeblich beteiligt - zu dem Ergebnis und der Ursache sollte man die beteiligten Personen aus Gusternhain und Dillenburg besser selbst befragen.


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